PKV vs. GKV Vergleich
Vergleichen Sie private und gesetzliche Krankenversicherung — mit Beitragsberechnung, Leistungsvergleich und langfristiger Kostenprognose.
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Häufige Fragen zu PKV vs. GKV
Das hängt von Alter, Einkommen, Familiensituation, Gesundheitszustand, Tarif und Selbstbehalt ab. Junge Singles können in manchen PKV-Tarifen zunächst weniger zahlen; Familien profitieren in der GKV häufig von der beitragsfreien Familienversicherung. Langfristig sollten Beitragsentwicklung, Rückkehrregeln und Leistungsgrenzen mitgerechnet werden.
Angestellte müssen 2026 mit ihrem regelmäßigen Jahresarbeitsentgelt über der Versicherungspflichtgrenze von 77.400 Euro brutto pro Jahr liegen. Selbstständige, Freiberufler und Beamte können unabhängig vom Einkommen in die PKV wechseln.
Unter 55 Jahren kann eine Rückkehr möglich sein, etwa wenn Versicherungspflicht eintritt. Ab 55 Jahren ist sie stark eingeschränkt. Die konkreten Voraussetzungen hängen von Beschäftigung, Einkommen und Versicherungsverlauf ab.
Beamte erhalten Beihilfe vom Dienstherrn, sodass häufig nur der Restkostenanteil privat abgesichert wird. Ob PKV oder freiwillige GKV günstiger ist, hängt von Beihilfesatz, Bundesland, Familie, Zuschüssen und Tarif ab.
Bei Arbeitslosigkeit können Versicherungspflicht, Zuschüsse oder ein Verbleib in der PKV je nach Alter und Versicherungsverlauf unterschiedlich ausfallen. Klären Sie den Fall frühzeitig mit Agentur für Arbeit, Krankenkasse und Versicherer.
Wer kann in die PKV wechseln?
Angestellte: Nur möglich, wenn Ihr regelmäßiges Jahresarbeitsentgelt die Versicherungspflichtgrenze (JAEG, 2026: 77.400 €/Jahr = 6.450 €/Monat) überschreitet. Ob und ab wann Versicherungsfreiheit eintritt, hängt von Beschäftigung und Prognose des regelmäßigen Entgelts ab.
Selbstständige und Freiberufler: Können jederzeit und unabhängig vom Einkommen in die PKV wechseln. Für die freiwillige GKV-Mitgliedschaft gilt ein Mindestbeitrag auf Basis eines fiktiven Einkommens.
Beamte: Erhalten Beihilfe vom Dienstherrn und versichern häufig nur den Restanteil privat. Ob PKV oder freiwillige GKV günstiger ist, hängt von Bundesland, Beihilfesatz, Familie und Tarif ab.
Rückkehr in die GKV — was Sie wissen müssen
Unter 55 Jahren: Eine Rückkehr kann möglich sein, wenn Versicherungspflicht eintritt, etwa durch Beschäftigung, Einkommensänderung oder Arbeitslosigkeit. Die Voraussetzungen müssen im Einzelfall geprüft werden.
Ab 55 Jahren: Eine Rückkehr in die GKV ist stark eingeschränkt und nur in wenigen Konstellationen möglich.
Selbstständige: Ein Wechsel zurück setzt in der Regel eine neue Versicherungspflicht oder Familienversicherung voraus. Lassen Sie die konkrete Situation vorab prüfen.
PKV im Alter — Beitragsentwicklung
Altersrückstellungen: PKV-Versicherer bilden aus Teilen Ihres Beitrags Rückstellungen, die im Alter beitragsdämpfend wirken. Dennoch: Durch steigende Gesundheitskosten können PKV-Beiträge im Alter spürbar steigen.
Standardtarif: Langjährig PKV-Versicherte (ab 65 Jahre, min. 10 Jahre PKV) können in den Standardtarif wechseln. Die Leistungen entsprechen dem GKV-Niveau, der Beitrag ist auf den GKV-Höchstbeitrag begrenzt.
Basistarif: Seit 2009 Pflicht für alle PKV-Anbieter. Leistungen auf GKV-Niveau, max. Beitrag = GKV-Höchstbeitrag. Keine Gesundheitsprüfung, kein Abschluss-Aufschlag. Geeignet, wenn der eigene Tarif zu teuer wird.