Krankengeld-Rechner 2026 — Brutto, Netto & Höchstbetrag
Berechnen Sie Ihr Krankengeld nach 6 Wochen Krankheit: 70% vom Brutto, maximal 90% vom Netto, mit Sozialabzügen, Höchstkrankengeld 2026, Einkommenslücke und 78-Wochen-Frist.
Was berechnet der Krankengeld-Rechner?
Nach sechs Wochen Entgeltfortzahlung zahlt die gesetzliche Krankenkasse Krankengeld. Der Rechner vergleicht 70% Ihres Bruttogehalts mit 90% Ihres Nettogehalts, nutzt den niedrigeren Wert und zieht die Sozialversicherungsanteile ab.
Für 2026 liegt die Beitragsbemessungsgrenze der Krankenversicherung bei 5.812,50 Euro pro Monat. Daraus ergibt sich ein rechnerisches Höchstkrankengeld von ca. 135,63 Euro brutto pro Tag, vor Abzug von Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung.
Für Hintergründe zur Aussteuerung, Steuer und Selbstständigen-Regelung lesen Sie den Krankengeld-Komplett-Guide; die Werte und Fristen finden Sie kompakt in der Krankengeld-Tabelle 2026. Die Herleitung des Maximalbetrags steht im Ratgeber Höchstkrankengeld 2026.
Ihre Angaben
Häufige Fragen zum Krankengeld
Das Krankengeld beträgt 70% Ihres Bruttoverdienstes, aber maximal 90% des Nettogehalts. Davon werden 2026 in der Regel ca. 12,4% Sozialversicherungsbeiträge abgezogen (Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung; bei Kinderlosen über 23 ca. 13,0%). Im Ergebnis erhalten Sie meist deutlich weniger als Ihr übliches Netto.
Die Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Krankenversicherung liegt 2026 bei 5.812,50 Euro pro Monat. Daraus ergibt sich ein rechnerisches Höchstkrankengeld von ca. 135,63 Euro brutto pro Kalendertag. Nach Sozialabgaben bleiben je nach Pflegeversicherungsstatus grob rund 118 bis 119 Euro pro Tag.
Maximal 78 Wochen (546 Tage) innerhalb eines 3-Jahres-Zeitraums für dieselbe Erkrankung. Die ersten 6 Wochen zahlt der Arbeitgeber Lohnfortzahlung — danach übernimmt die Krankenkasse. Bei einer neuen Erkrankung beginnt der 78-Wochen-Zeitraum erneut.
Nach 6 Wochen (42 Kalendertagen) endet die Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber. Ab dem 43. Tag zahlt die Krankenkasse Krankengeld. Der Übergang ist nahtlos, sofern die Arbeitsunfähigkeit dokumentiert ist. Der Rechner zeigt deshalb zuerst die Lohnfortzahlung und danach die Krankengeld-Phase.
Krankengeld ist steuerfrei, unterliegt aber dem Progressionsvorbehalt. Das bedeutet: Es erhöht den Steuersatz für Ihr übriges Einkommen. In der Steuererklärung müssen Sie Krankengeld in der Anlage N angeben.
Freiwillig GKV-versicherte Selbstständige erhalten nur Krankengeld, wenn sie den erhöhten Beitragssatz mit Krankengeld-Anspruch (14,6% statt 14,0%) gewählt haben. PKV-Versicherte können über ihre Police eine Krankentagegeldversicherung abschließen.